Als Suchmaschinenoptimierer stößt man nahezu täglich an die Grenzen des Machbaren. Es gibt einfach Aufträge, die wollen nicht so, wie man selber will. Eigentlich sollte man sich in einem solchen Moment damit abfinden, dass Autoritäten wie Amazon oder Wikipedia eben nicht auf allen Gebieten schlagbar sind. Doch genau dieser Reiz ist es, der uns tagtäglich zu Höchstleistungen antreibt. Wer es einmal geschafft Wikipedia als Autorität abzulösen, wird verstehen was ich meine.

Hoch frequentierte Keywords bieten einem SEO keine Chance durch herkömmliche, kostenfreie Suchmaschinenoptimierung und normalen Linktausch die vorderen Positionen in den Suchergebnissen einzunehmen. Problem, welches sich hier immer öfter zeigt ist, dass Konkurrenten meist ein viel höheres Budget zum Linkkauf oder Linkmiete zur Verfügung haben. Jim Boykin, der CEO von We Build Pages sagte einmal “Wenn du keine Links kaufst, hast du keine Chance beim Shorttail.” Und damit hat er Recht. Was man beim Kauf oder der Miete von Links beachten sollte erklärt der nachfolgende Artikel.

Was sollte ich beim Kauf von Links beachten?

Allem voran ein WARNUNG an alle, die sich nicht gerne ins Ungewisse wagen: Linkkauf und Linkmiete sind durch die Google Richtlinien ausdrücklich untersagt. Aus diesem Grund sollten Sie also nur mit gründlicher zu voriger Information zur Tat schreiten.

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Oberste Prämisse sollte immer lauten: Achten Sie auf die Positionierung der Links. Sollten Sie sich nun tatsächlich zu Linkkauf oder Linkmiete hinreisen haben lassen, dann versuchen Sie es so organisch wie möglich aussehen zu lassen. verzichten Sie daher darauf Links von themenfremden Seiten einzukaufen oder anzumieten. Des weiteren achten Sie darauf, dass sich die Links beim Linkkauf oder Linkmiete nicht layoutmäßig von anderen Links abheben. Positionieren Sie Ihre Links keinesfalls in Boxen oder farbig hinterlegten Textfeldern. Google erkennt diese sofort als gekaufte oder gemietete Links.

Der optimale Linkkauf – wie wirds gemacht?

Es gibt diverse Theorien darüber wie und wo ein Link gesetzt werden muss um als optimaler Link durchzugehen. Ich habe dahingehend viele unterschiedliche Erfahrungen gemacht und möchte diese nun mal evaluieren:

Links kaufen in selber geschriebenen Texten

Das Schreiben von eigenen Artikeln ist definitiv die beliebteste Art und Weise wie ein Linkkauf von statten geht. Wieso sollte man sich wenn möglich für diese Variante des Linkkauf oder Linkmiete entscheiden? Ganz einfach. Was denken Sie wer sich am besten mit der Thematik Ihrer Seite auskennt? Genau, Sie selbst. So liegt es nahe, dass man Informationen seiner Webseite am besten selber zusammenfassen kann. Man sollte hier nicht vergessen, dass man nicht NUR für Suchmaschinen optimiert. Ein ansprechender Text verleitet User auch dazu dem Link zu folgen und damit zusätzlichen Traffic zu erzeugen.

Zusätzlich bedenken Sie bitte, wie wahrscheinlich ist es, dass Google ausgehende Links aus einem Fließtext als Linkkauf oder Linkmiete enttarnt? Die Wahrscheinlichkeit liegt bei nahezu 0%. Natürlich hat dieses Verfahren auch für den Hoster Ihres Textes Vorteile. Er erhält frischen Content und somit neue, potentielle Leser (Käufer). Nur achten Sie darauf, dass Sie nicht immer wieder mit dem gleichen Ankertext aufschlagen. Variieren Sie Ihr Keyword, verdrehen Sie die Phrase oder nutzen Sie auch mal Longtail Keywords.

Ein weiterer relevanter Fakt ist der Titel den Sie dem Link geben. Versuchen Sie Linktitel und Ankertext stets zu unterscheiden. Zu oft habe ich bereits Links gesehen nach dem Muster SEO. Sie können ab und zu Gebrauch von Strukturen und Links dieser Art machen, da es ja auch noch immer Webmaster gibt, die solche Links auf Ihre Seite setzen, aber übertreiben Sie es nicht.

Weiterhin ist es wichtig, dass der Text den Sie schreiben zur Seite passt auf der er sich befindet. Sie können sicherlich von jeder Seite auf einen thematisch passenden Bereich hinweisen, doch sollte man vorsichtig mit der Thematik “Kreuzrelevanz” umgehen. Versuchen Sie beim Linkkauf oder Linkmiete nicht krampfhaft Ihr Keyword unterzubringen. Wenn es bereits für Sie schwer ist eine thematische Verbindung zu finden, was sollen da erst die Robots denken?

Vorsichtiges Vorgehen bei Linkkauf oder Linkmiete

Achten Sie darauf, dass Sie ein organisches Wachstum “vortäuschen”. Es bringt Ihnen keine Pluspunkte, wenn Sie Ihre Webseite am ersten Tag nach dem Launch in 1.000 Social Bookmark Dienste eintragen und anschließend 2 Monate nichts machen. Das wirkt unnatürlich – sogar für eine Maschine. Achten Sie daher darauf, dass Sie zu Beginn Ihrer Aktivitäten eher kleine Brötchen backen. 10 Links pro Woche sind ein gutes Maß…natürlich steigert sich diese Anzahl im Laufe der Zeit. Beispielhaft kann ich hier von eigenen Projekten berichten, dass man bei kontinuierlichem Linkaufbau monatlich immer einen Link pro Woche draufpackt. Also Woche 1 bis 4 jeweils 10 Links die Woche. Woche 5 bis 8 jeweils 11 Links die Woche und Woche 9 bis 12 jeweils 12 Links pro Woche. Mit dieser Methodik fahre ich sehr gut.

Voraussetzungen für qualitativen Linkkauf oder Linkmiete

Die Qualität eines Links den Sie per Linkkauf oder Linkmiete erhalten ist maßgeblich abhängig von der Domain auf der sich der Link anschließend befinden würde. Kontrollieren Sie die Domain gründlich um sich nicht ins eigene Fleisch zu schneiden. Bewerten Sie das Projekt zu Beginn als reiner Nutzer. Wie ist der Informationsgehalt der Seite, wie ist diese optisch aufgebaut und wie regelmäßig werden Artikel veröffentlicht (Natürlich nicht bei Shops). Kontrollieren Sie den PageRank. Wie viele Backlinks gibt es und von wo stammen diese? Sollten die Backlinks hauptsächlich von Artikelverzeichnissen und Webkatalogen stammen, nehmen Sie Abstand.

Wo liegen die Kosten für Linkkauf und Linkmiete?

Beim Linkkauf und bei der Linkmiete ist es so wie überall im Leben…nichts ist umsonst. Doch was man teilweise auf dem freien Markt beobachten kann ist schon relativ weltfremd. Besipeilhaft eine kleine – erlebte – Geschichte:

Ich betreibe nebenher und rein hobbymäßig noch mehrere Affiliate Projekte. Für eines davon war ich auf der Suche nach Links zum Kaufen. Es gab auch mehrere Webmaster die bereit waren mir Links zu verkaufen. Unter anderem traf ich auf einen Webmaster, der eine Seite unterhielt, die sich thematisch mit dem für mich relevanten Bereich befasste. Nur kurz, die Seite war 1 Jahr alt, hatte ca. 50 Backlinks und PR 1. Die Backlinks kamen größtenteils von Webkatalogen und Social Bookmark Diensten. Er bot mir einen Link auf einer von mir zu gestaltenden Unterseite (Presellpage) an. Ich sollte einen Text verfassen, rund 500 Worte mit 2 Links auf meine Seite, einem Link auf Wikipedia und einem Link zu einer Seite von Ihm. Das ganze Paket wollte er mir für lächerliche 1.500 EUR andrehen…nettes Sümmchen für einen Link von dem ich mir keine nennenswerten Änderungen versprochen hätte…

Natürlich kann man keine pauschalen Aussagen treffen, aber eine ungefähre Staffelung ist schon möglich. Beispielsweise kostet ein Link von einer Unterseite die direkt von der Startseite angelinkt wird und einen PageRank von 4 bis 5 hat ca. 300 EUR einmalig, oder 25 – 30 EUR/ monatlich.

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